Wohlstand mit Strategie: Der Sparplan

Zu wenig Rente, keine Zinsen mehr: Wer heute Wohlstand aufbauen will braucht eine erfolgreiche Strategie und einen guten Sparplan. Einfach das Geld aufs Sparbuch legen und entspannt zusehen, wie es sich vermehrt – Fehlalarm. Sie müssen wissen, was Sie wollen. Die Rente aufstocken, in finanzieller Sicherheit leben oder die finanzielle Freiheit erreichen? Kennen Sie Ihr Ziel, können Sie davon ausgehend Ihren persönlichen Sparplan entwickeln.

Lassen Sie uns Schritt für Schritt schauen, was zu tun ist.

Finanzieller Schutz

Ihr finanzieller Schutz ist der erste Pfeiler Ihres Wohlstandes. Sparen Sie eine Geldsumme an, von der Sie Ihre monatlichen Mindestkosten für sechs bis 12 Monate bezahlen können. Gemeint sind Ihre Fixkosten und Ihre wirklich notwendigen Lebenshaltungskosten wie:

  • Miete
  • Strom
  • Wasser
  • Telefon
  • notwendige Versicherungen
  • notwendige Ausgaben: alles, was Sie dringend benötigen

Während die ersten Posten Ihrer Rechnung recht eindeutig sind, lässt der Posten „notwendige Ausgaben“ einigen Spielraum zu. Seien Sie in diesem Punkt ehrlich mit sich: Welche Ihrer Ausgaben sind wirklich notwendig? Auf welche können Sie verzichten?

Es ist tückisch: Je mehr wir verdienen, desto mehr geben wir aus. Viele Ausgaben werden dabei zur Gewohnheit. Wir meinen dann, diese Ausgaben seien absolut notwendig. Dabei können wir mit viel weniger auskommen als wir denken.

Kosten senken

Viele Menschen sind sich sicher: Sie würden bereits alles tun, um ihre Ausgaben zu reduzieren. Aber die wenigsten haben ihre Finanzen wirklich im Blick. Noch weniger Menschen setzen sich mit ihrem finanziellen Verhalten auseinander. Wir vergessen schnell die Kleinigkeit, die wir uns auch noch gegönnt haben. Aber Kleinigkeiten summieren sich. Noch größer wird die Summe, wenn wir den Zinseszins kalkulieren und berechnen, was uns ein Kauf in Zukunft kostet. Fast jeder kann seine Ausgaben um mindestens um 10 Prozent reduzieren.

Zwei Methoden sind besonders effizient:

1.) Budgetieren Sie: Führen Sie Buch über alle Ausgaben. Damit meine ich wirklich alle Ausgaben. Selbst die Kaugummis am Kiosk sind relevant. Hinterfragen Sie jeden Kauf: Wollen Sie andere bezahlen oder lieber sich selbst, indem Sie auf die Ausgabe verzichten?

2. Prüfen Sie größere Ausgaben: Handytarif, Miete, Auto, Versicherungen – welche dieser Posten lassen sich reduzieren? Gibt es einen günstigeren Handytarif? Könnten Sie weniger Miete zahlen oder ein billigeres Auto fahren? Fragen Sie sich, welche Versicherungen wirklich notwendig sind? Oder lassen Sie sich von uns beraten – unser Angebot an Sie finden Sie HIER.

Haben Sie die Ebene Ihres finanziellen Schutzes bereits erreicht? Dann seien Sie stolz auf sich. Der erste Schritt ist getan.

Bevor Sie an Ihrem Sparplan arbeiten, gibt es eine wichtige Frage zu klären:

Was wollen Sie erreichen?

Einen Sparplan werden Sie nur erfolgreich umsetzen, wenn Sie ein Ziel haben und Ihre Gründe kennen. Welche Wünsche treiben Sie an? Wofür wollen Sie Kapital aufbauen? Wie viel Kapital brauchen Sie? Machen Sie sich bewusst, wie viel Geld Sie benötigen, um Ihr Ziel zu erreichen. Definieren Sie eine konkrete Summe und halten Sie diese Zahl schriftlich fest.

Geht es um Ihre finanzielle Sicherheit? Finanzielle Unabhängigkeit? Oder träumen Sie von der finanziellen Freiheit?

Leben in finanzieller Sicherheit

In finanzieller Sicherheit befinden Sie sich, wenn Sie Ihre monatlichen Mindestkosten aus den Renditen Ihrer Investments finanzieren können. Ihr Kapital bleibt davon unberührt.

Wie viel Kapital Sie dafür ansparen müssen, ist von zwei Faktoren abhängig:

  • der Höhe Ihrer Mindestkosten
  • sowie Ihrer Renditeerwartung.

Je niedriger Ihre Mindestkosten sind und je höher Ihre Renditeerwartung ist, desto weniger Kapital brauchen Sie. Um dieses Kapital zu erreichen, müssen Sie Investments finden, die Ihrer Renditeerwartung entsprechen.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Sie benötigen 2.000 Euro monatliche Mindestkosten, also 24.000 Euro pro Jahr, und Ihre Renditeerwartung liegt bei 6 Prozent. Dann teilen Sie Ihre Mindestkosten durch 6 und multiplizieren diesen Betrag mit 100. Die Summe beträgt 400.000 Euro. Die Rechnung lautet: 24.000 € : 6 x 100 = 400.000 €. Sie bräuchten also 400.000 Euro, um in finanzieller Sicherheit leben zu können.

Die finanzielle Unabhängigkeit

Ein Leben in finanzieller Freiheit heißt: Sie bauen so viel Kapital auf, dass Sie mit den Renditen Ihr aktuelles Einkommen beziehungsweise Ihren Lebensstandard finanzieren. Möchten Sie monatlich circa 3000 € netto zur Verfügung haben? Dann muss Ihr Kapital so hoch sein, dass Sie monatlich 3000 € entnehmen können und Ihr Kapital nicht verzehrt wird. Wie rechnen Sie diesen Betrag aus? Genau wie für das Leben in finanzieller Sicherheit. Sie müssen genau wissen, welche Summe Sie jährlich benötigen. Zudem müssen Sie Ihre Renditeerwartung definieren und über Ihre Vermögensstrategie diese Renditen einnehmen.

Traum von finanzieller Freiheit

Wollen Sie sogar die finanzielle Freiheit erreichen? Dann überlegen Sie sich genau, wie ein Leben in der finanziellen Freiheit aussehen soll. Finanzielle Freiheit heißt: Sie werden nie wieder arbeiten müssen. Doch wie stellen Sie sich ein Leben in finanzieller Freiheit darüber hinaus vor? Welche Träume wollen Sie sich erfüllen? Wie sollen Ihre Tage aussehen? Welchen Lebensstandard wünschen Sie sich? Malen Sie sich dieses Leben genau aus und werden Sie auch hier konkret. Was kostet Ihr Leben in finanzieller Freiheit? Ermitteln Sie Ihre Summe. Wie viel Geld bräuchten Sie monatlich? Welche großen Anschaffungen (Immobilien, Boote etc.) sind für Sie mit einem Leben in finanzieller Freiheit verbunden. Wie ist Ihre Renditeerwartung?

Kontensystem einrichten – so ist es kinderleicht

Wenn Sie Ihre finanziellen Ziele kennen, können Sie mit der Umsetzung beginnen.

Legen Sie fest, wie viel Geld Sie monatlich zurücklegen, um Ihre Ziele zu erreichen. Idealerweise fließt dieses Geld direkt am Anfang des Monats automatisch von Ihrem Konto auf ein separates Konto für den Vermögensaufbau – Ihr Investkonto. Ich empfehle Ihnen, mindestens 10 Prozent Ihres Nettoeinkommens für Ihren Vermögensaufbau zu sparen. Viele Reiche haben schon sehr früh in ihrem Leben mehr gespart und sich so ihren Wohlstand aufgebaut.
Richten Sie parallel ein Spaßkonto für Ihr privates Vergnügen ein – dieses Geld geben Sie nach Lust und Laune aus. Ihr Spaßkonto vermeidet, dass Sie geizig werden und sorgt dafür, dass Sie sich regelmäßig etwas gönnen.

Mit dem Kontensystem übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Finanzen und machen Ihren Sparplan nicht davon abhängig, ob am Ende des Monats noch Geld übrig ist.

Ähnlich sollten Sie mit jeder Gehaltserhöhung und jedem Bonus vorgehen. Sparen Sie 50 Prozent von jeder Gehaltserhöhung. Das Gute ist: Wenn Sie das Geld sofort ansparen, werden Sie es erst gar nicht vermissen.

Depot anlegen

Sie haben die finanzielle Sicherheit erreicht? Dann sollten Sie beginnen, Ihre monatlichen Ersparnisse profitabel anzulegen. Je früher, desto besser: Langfristiges Denken macht sich beim Anlegen mehr als bezahlt. Bauen Sie sich ein ausgewogenes Portfolio aus Investmentfonds auf. Sie können bereits mit kleinem Startkapital investieren: Für eine Einmalzahlung benötigen Sie einen Betrag von 500 Euro. Monatliche Sparpläne können Sie ab einem Betrag von 25 Euro einrichten. Meines Erachtens können Sie in den ersten Phase Ihres Vermögensaufbaus (bis 500.000 Euro) auf persönliche Beratung verzichten.

Wir helfen Ihnen – mit Modellportfolios

Wir haben speziell für diese Gruppe Anleger Modellportfolios konzipiert. Über unseren Fondsshop www.bernd-reintgen.de/fondsshop eröffnen Sie sehr einfach ein Fondsdepot und zeichnen die aufgelisteten Investmentfonds und Modellportfolios schon mit sehr kleinen Anlagesummen oder monatlichen Sparplänen.

Über Bernd Reintgen

Er ist der Kopf des Privat-Institut für Finanzen Rl GmbH. Seine Leidenschaft gilt seit 35 Jahren dem Thema „Investments“. Er ist ein gefragter Referent und Finanzcoach und Co-Autor des Bestsellers „Wohlstand ohne Stress“. Seine wichtigste Botschaft: Geld, gewinnbringend, ausgewogen und stressfrei Geld anzulegen und für sich arbeiten zu lassen, ist “kinderleicht”, wenn man die wichtigste Regeln kennt.